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    Dein Lieblingsziel
    um den Sternen nahe zu kommen

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Sternwarte

 

Die Sternwarte mit einem Teleskop von 61 cm Durchmesser wurde am 26. August 1996 von einer prominenten Patin eingeweiht: der Astrophysikerin Margherita Hack von der Universität Triest.

 

Instrumente Der Sternwarte

 

Kontaktieren Sie uns

Für Sie ist diese einmalige Einrichtung wie folgt geöffnet: jedem Sonntag vom 31. Mai bis am 25. Oktober 2020 zwischen 14 Uhr 00 und 17 Uhr 00 zum Beobachten der Sonnenaktivitäten (gratis).

Gruppen und Schulklassen auf Voranmeldung.

Der Planetenweg

Es ist ziemlich schwierig, sich eine Vorstellung von den wirklichen Dimensionen der Planeten und deren Distanzen voneinander und vom Boden aus zu machen. Deshalb ist auf dem Monte Generoso auf einem fast gradlinigen und ebenen Parcours ein Modell des Sonnensystems im Massstab 1:10 Milliarden entstanden. Der Pfad ist etwa 600 Meter lang. Macht man auf diesem Pfad einen Schritt von ungefähr einem Meter, entspricht das im wirklichen Planetensystem einer Distanz von 10 Millionen Kilometern.

Der Pfad beginnt mit einem Modell der Sonne, die Informationen sind in vier Sprachen enthält. Auf dem flachen Weg, der sich der italienisch-schweizerischen Grenze entlang schlängelt, trifft man auf Tafeln mit Nachbildungen der Planeten von Merkur bis Pluto. Auf diesen Tafeln finden Sie auch Informationen zu neuen Sternen, die um die Sonne kreisen.

Während des „Spaziergangs“ zwischen den Sternen gewinnt man einen ersten Eindruck von den unglaublichen Proportionen zwischen den kleinen Dimensionen und den riesigen Distanzen der Himmelskörper. Dabei begreift der Verstand die Realität des Kosmos als eine unermessliche Leere, in welcher der Mensch ziemlich bedeutungslos erscheint. Mit Erstaunen erfährt man auch, dass am Massstab des Planetenmodells gemessen der am nächsten gelegene Stern 4000 Kilometer weit entfernt ist. Verdutzt stellt man sich dann vor, am Ausgangspunkt einer imaginären Reise in ein unbekanntes Universum zu stehen, das eingebettet ist zwischen Galaxien, die der Milchstrasse gleichen und in dem sich Hunderttausende von Sternen befinden, die selbst vielleicht auch von einem mit unserem vergleichbaren Planetensystemen umgeben sind.

Die Sonnenuhr 

Es handelt sich um eine vertikale, um 10º 8’ nach Westen geneigte Sonnenuhr, die die ursprüngliche und genau dem Längengrad entsprechende Sonnenzeit angibt.  Die Differenz, die sich aus dem Zurückstellen innerhalb der Zeitzone, also auch der Mittagsstunde ergibt, beträgt im Verhältnis zur richtigen Sonnenzeit 23 Minuten und 56 Sekunden.  Diese Zeit wird konstante Lokalzeit genannt.  Sie geht auf die Abweichung von 5° und 59’ zwischen dem Längengrad des Monte Generoso (9° und 1’ Ost) und demjenigen des ersten Meridians auf 15° Ost von Greenwich zurück, der die mittlere Zeit der Zeitzone, also die unserer Uhren, bestimmt. 

Es handelt sich bei der Punktekonstruktion um eine vertikale Tafel aus Aluminium mit den Massen 180 x 150 cm. Getragen wird sie von einem rostfreien Stahlrahmen. Entwurf und Ausführung: Luigi Ferioli, Elia Cozzi, Enzo Pfister. Realisiert dank der Mitwirkung der Direktion der Monte-Generoso-Bahn AG.