Die Natur am Monte Generoso

In den letzten Jahren ist der Monte Generoso immer mehr zu einem eigentlichen Beobachtungszentrum der Natur geworden.
Zu den verschiedenen Lehrpfaden, den zahlreichen populärwissenschaftlichen Publikationen, den von Experten begleiteten Exkursionen zum Kennenlernen des naturkundlichen Angebots und der hier ausgeübten menschlichen Tätigkeiten, der Sternwarte mit dem modernsten und stärksten Teleskop der ganzen Schweiz ist nun auch noch die "Bärenhöhle" dazugekommen.

Der kalkhaltige Untergrund des Monte Generoso war der Entwicklung von über 800 Pflanzenarten förderlich, eine beachtliche Anzahl, die das Gebiet zu einem der wertvollsten im Kanton Tessin hat werden lassen. Es sind da auch sehr seltene Arten vorhanden, die es in der übrigen Schweiz nicht gibt.

Während der jüngsten Eiszeit ragte der Monte Generoso wie eine Insel aus einem Eismeer. Auf ihm fanden Pflanzen- und Tierarten, die aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammten, Unterschlupf und Rettung. Der Monte Generoso erwies sich ihnen gegenüber wirklich "generös", indem er sie während der langen Eiszeit beherbergte und ihnen die Gelegenheit zum Überleben und sich Fortpflanzen bot. Und sie leben immer noch miteinander.
Die wunderbare Pflanzenvielfalt wird durch das insubrische Klima begünstigt, das durch reiche, über die ganze Vegetationszeit regelmässig verteilte Niederschläge gekennzeichnet wird.
Alle Arten sind geschützt.

Monte Generoso ist eine Iniziative des Migros KulturprozentsMonte Generoso ist eine Iniziative des Migros Kulturprozents